Allgemeine Zielstellung der pädagogischen Arbeit

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Wir arbeiten in unserer Einrichtung nach dem bildungsorientierten – sowie nach dem lebensorientierten Ansatz. Das heißt, wir gehen auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kinder individuell ein, helfen ihnen verschiedene Lebenskompetenzen zu erwerben und mit ihnen umzugehen. Kinderrechte werden zum Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit. Die Struktur unseres Hauses ist geprägt durch die Vorschulerziehung in altershomogenen Gruppen in überwiegend gruppenoffener Arbeit. Wir arbeiten und leben nach den Devisen, dass jedes Kind mit jeder Erzieherin einen vertrauensvollen Umgang hat. Somit bereiten sich die Kinder vom ersten Kitatag an bis zum Eintritt in die Schule auf ihren nächsten Lebensabschnitt vor. Vorschulerziehung ist alles – Bildung und Erziehung vor der Schule – vom ersten bis zum letzten Kitatag. Vorschulerziehung beginnt nach unserer Konzeption nicht erst mit 5 oder 6 Jahren, sondern ab dem ersten Tag. Es ist unsere Aufgabe und unser Geschick, die Kinder entsprechend ihres Alters und ihrer Entwicklung zu fordern und zu fördern.

Als Grundlage zur Entwicklung aller Lebenskompetenzen sehen wir die Schulung von Wahrnehmung und Bewegung im Wechsel mit kognitiven Anreizen. Darauf aufbauend wird die Sprache intensiv gefördert, aber auch andere Eigenschaften wie Aufgabenverständnis, Orientierungssinn, Konzentration und Ausdauer, Mengenverständnis, Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein, Umweltbewusstsein, sowie herstellen von logischen Zusammenhängen. Wir sehen unsere Arbeit als Mittler von geeigneten Impulsen in den richtigen Momenten mit einer Vielfalt von Materialien. Die Erzieherin ist nicht der zentrale Mittelpunkt des Geschehens. Sie hilft den Kindern indirekt, eine Sache zu verstehen, mit einem Material umzugehen oder einen Konflikt gerecht auszutragen. In unserer Kita ist das Kind der eigentlich Tätige, es ist der schöpferisch Aktive, der Erzieher bleibt möglichst im Hintergrund, er versteht sich als Helfer des Kindes.

Das Spiel ist in jedem Falle in unserem Haus die Haupttätigkeit des Kindes. In spielerischer Form werden alle zu erwerbenden Lebenskompetenzen angeregt und gefördert. Umgangs – und Höflichkeitsformen haben bei uns einen hohen Stellenwert. Wir haben dadurch eine angenehme Atmosphäre im Kitaalltag geschaffen, in der die Wertschätzung jedem Gegenüber im Vordergrund steht. Die Kinder leben nach Normen und Regeln, die sie mitgestalten und festlegen. Das Ergebnis ist eine gewisse Sicherheit im Tagesablauf für die Kinder, sie können ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl entwickeln und schärfen, lernen aber gleichzeitig Akzeptanz und Toleranz.

 

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